Highlights: Fabasoft egovdays 2012

15.02.12



Über 400 Teilnehmer aus der öffentlichen Verwaltung nutzten die Fabasoft egovdays 2012 in Wien, München, Berlin und Bern um sich über die neuesten Entwicklungen im Bereich E-Government zu informieren.  Im Rahmen der Veranstaltung präsentierte Fabasoft neben der neuen Version Fabasoft eGov-Suite 2012 die aktuellen Highlights aus den Bereichen Wissensmanagement, Application Performance Monitoring und Service Level Management sowie Cloud Computing

Mehr zu den Fabasoft egovday finden Sie im Fabasoft eGov-Blog und in der Fotogalerie.

Am Fabasoft egovday in Wien präsentiert als Gastredner Mag. Dieter Kandlhofer, Präsidialdirektor im österreichischen Verfassungsgerichtshof, die Einführung des ELAK Gericht, der auf Basis des ELAK light mit der Fabasoft eGov-Suite realisiert wurde und ab dem 2. Quartal 2012 produktiv gesetzt wird. 

egovday 2012 Barrierefreiheit Bauernfeind Batosic


Besonderes Augenmerk wurde auf die Themen Barrierefreiheit und Accessability für Menschen mit Beeinträchtigungen gelegt. Gemeinsam mit Leopold Bauernfeind (Mitglied des Vorstandes der Fabasoft AG) erklärte Mario Batusic zuständig für die Entwicklung und Integration von Accessability bei den Fabasoft-Produkten die wichtigsten Aspekte zur Entwicklung barrierefreier Software. 

Er demonstrierte mit seinem iPhone und der Fabasoft eGov-Suite App, wie die Software auch von vollblinden Nutzern über Sprachsteuerung oder mithilfe einer Braille-Zeile bedient werden kann. 



Darüber hinaus wurden zahlreiche Vereinfachungen in der Bearbeitung von Dokumenten auch über mobile Endgeräte vorgestellt. Mit der Version Fabasoft eGov-Suite 2012 steht die Möglichkeit zur Verfügung Dokumente um einen QR-Code zu ergänzen. Werden diese Dokumente beispielsweise als Kopie in Papierform mitgenommen kann jederzeit mit einem Smartphone die Aktualität im zentralen System überprüft werden. Basierend auf den Erfahrungen aus Folio und Folio Cloud stehen weitere Features wie das Verschieben von ganzen Ordnerstrukturen mittels Drag & Drop, eine bessere Nachvollziehbarkeit durch die neue Bearbeitungschronik sowie eine Vereinfachung im Bereich des Versendens den Anwendern zur Verfügung. 

Gastreferent am Fabasoft egovday 2012 in München war Peter Pathe vom Bayerischen Staatsministerium des Innern. Er bot in seinem Vortrag einen Einblick in die Einführung von Dokumentenmanagement und Vorgangsbearbeitung im Geschäftsbereich des Bayerischen Staatsministerium des Innern. Dabei ging er auf die Schwierigkeiten der letzten Jahre ein und präsentierte die großen Fortschritte im letzten Jahr, welche die Basis für eine erfolgreiche Weiterführung sind.

Als besonderer Gastreferent konnte am Fabasoft egovday 2012 in Bern der Schweizerische Vizekanzler Thomas Helbling begrüßt werden. Im Rahmen seines Vortrages nutzte er die Gelegenheit über den Stand, die Fortschritte und die Zukunftsperspektiven des Programms GEVER Bund zu informieren. Ende 2012 wird das Programm GEVER Bund seine Aufgaben verschiedenen Linienorganisationen der Bundesverwaltung übertragen, die Vorgeschichte geht jedoch bis in die 90er-Jahre zurück. Inzwischen ist das Projekt kurz vor der Beendigung seiner Einführung und zum heutigen Tag wurden die meisten der gesteckten Ziele erreicht. 

Ein Teilprojekt des Programms GEVER Bund ist die Einführung der „Überdepartementalen Prozesse“, (ÜDP) auf elektronischem Wege. Ziel des Projekts ist es, die komplexen Kommunikationsstrukturen auf einfache Weise in elektronischer Form zur Verfügung zu stellen. Claus Michel, Leiter des Projekts GEVER ÜDP, gab in seinem Referat einen Überblick zu dem Stand der Umsetzung und zeigte mittels Beispielen die Durchführung ebensolcher Prozesse. In seinen Ausführungen zeigte er auch auf, wie aus dem Auftrag des Bundesrates – Die Bundeskanzlei stellt die Abläufe von Bundesrats- und Parlamentsgeschäften bis Ende 2012 in Zusammenarbeit mit den Departementen (Generalsekretariate) und den Parlamentsdiensten auf eine durchgängige elektronische Basis um – das GEVER System ÜDP entstanden ist und eingeführt wird.

egovday 2012 Dipl.-Ing.Helmut Fallmann zum Thema Cloud Computing


Neben den klassischen Themen für modernes E-Government zeigte Dipl.-Ing. Helmut Fallmann, Mitglied des Vorstandes der Fabasoft AG, aktuelle Trends zu Cloud Computing und die neuen Cloud Services von Fabasoft in Live-Demonstrationen:
Folio Cloud – die europäische Cloud für Online-Zusammenarbeit zwischen Geschäftspartnern
Mindbreeze InSite – die dynamische Suchlösung für Webseiten
Fabasoft app.telemetry Cloud für User Experience Monitoring
Faba5 für Social Web Content Management.





Übersicht